unser Bild vom Kind

„Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“                                                                             

Maria Montessori

Unser Bild vom Kind

Kinder sind das Wertvollste, was wir haben.
Kinder sind faszinierende Wesen, jedes auf seine Art einzigartig.
Kinder entdecken und konstruieren die Welt immer wieder neu.

Sie erschließen sich die Welt durch Erfragen und Erforschen und machen dieses auf kreativem und fantasievollem Wege.

Sie sind von ihrer Umwelt fasziniert und neugierig, diese kennenzulernen.

Ihr ganzes Tun und Handeln geschieht in vielfältiger Art und Weise.

Die altersgemischten Gruppen in unserem Hause geben den Kindern die Möglichkeit, voneinander und miteinander zu lernen.

Wir, das pädagogische Fachpersonal, sehen uns dabei als Lernende und Lehrende zugleich.
Unsere Aufgabe im Kindergarten ist es, die Fähigkeiten der Kinder zu entdecken, zu fördern und zu unterstützen.

Wir nehmen die Kinder so an wie sie sind, unabhängig ihrer Fähigkeiten,
Fertigkeiten und ihrer kulturellen und sozialen Herkunft.

Wir schaffen Atmosphäre, in der Offenheit und gegenseitiges Vertrauen möglich sind, so dass Kinder ihr Selbstwertgefühl stärken und ein eigenes Selbstbewusstsein entwickeln können.

Wir nehmen ihre Bedürfnisse ernst und geben den Kindern Raum und Zeit, diese auszuleben.

Hierzu entwickeln wir gemeinsam mit den Kindern so viele Grenzen wie nötig und so wenige wie möglich.

Unsere pädagogische Arbeit steht unter dem Motto:

Ich mag dich so wie du bist.
Ich vertraue auf deine Fähigkeiten.
Wenn du mich brauchst, bin ich da.
Versuch es zunächst einmal selbst!

Von den Rechten, die die Kinder haben, sind uns folgende besonders wichtig:

– das Recht, so akzeptiert zu werden, wie es ist
– das Recht sich als Person gegen Kinder und Erwachsene abzugrenzen
– das Recht auf einen individuellen Entwicklungsprozess im eigenen Tempo
– das Recht auf Gemeinschaft und Solidarität in der Gruppe
– das Recht auf Spielen und darauf, sich die Spielgefährten selbst auszusuchen
– das Recht, die Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erfahren und zu lernen sich mit Forderungen auseinanderzusetzen